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Ziemlich beste Freunde
Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde (2011)

Manchmal muss man sich in die Welt einer anderen Person begeben, um herauszufinden was in seiner eigenen fehlt.

4.1
1h 52minDrama / Komödie2011

Details

  • DirectorOlivier Nakache, Éric Toledano
  • CountryFrance
  • Languagefr
  • ReleaseNovember 2, 2011

Cast

  • François Cluzet
    François Cluzet
    Philippe
  • Omar Sy
    Omar Sy
    Driss
  • Anne Le Ny
    Anne Le Ny
    Yvonne
  • Audrey Fleurot
    Audrey Fleurot
    Magalie
  • Joséphine de Meaux
    Joséphine de Meaux
    La DRH société de courses

Storyline

Philippe ist zwar reich und intelligent, aber er benötigt im Alltag auch Hilfe, da er vom Hals abwärts gelähmt ist. Als er sich einen neuen Pfleger engagiert entscheidet er sich zum Entsetzen seiner Freunde für den jungen schwarzen Driss, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Der direkte und fröhliche Charakter von Driss beeindruckt Philippe, der besonders unter dem allgegenwärtigen Mitleid seiner Umgebung leidet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Männerfreundschaft, die alle ethnischen und sozialen Grenzen überschreitet.

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Reviews

Reviews(1)

M
Michael2 mai 2016
5/5

Ein Film in dem es um die Freundschaft zwischen einem behinderten und einem nichtbehinderten Mensch geht, läuft natürlich Gefahr schnell ins geschmacklose abzudriften, da der Humor zu sehr auf die Situationen aufspringt, die für die jeweilige Behinderung typisch sind. „Ziemlich beste Freunde“ ist da anders. Zum einen mag dies daran liegen, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht und sich die Geschichte somit in Teilen wirklich so abgespielt hat, zum anderen inszeniert das Regie-Duo Olivier Nakache (Nos jours heureux, Tellement proches) und Eric Toledano (Nos jours heureux, Tellement proches), den Film sehr einfühlsam und mit Fingerspitzengefühl. Schon die Eröffnungssequenz, in der Driss und Philippe durch eine kongeniale Zusammenarbeit der Polizei ein Schnippchen schlagen, macht klar, dass „Ziemlich beste Freunde“ keine Komödie ist, bei der der Humor unter der Gürtellinie stattfindet, sondern, dass der Film eine feinfühlig erzählte Geschichte zeigt, bei der der Humor nicht zu kurz kommt, bei dem die ernsten Töne allerdings auch nicht außen vor bleiben. Neben der Hauptgeschichte reißt der Film dabei zudem auch noch andere sozialkritische Themen an, angefangen bei Erziehungsfragen bis hin zu einem kleinen Einblick in die sozialen Krisenherde Frankreichs. Doch auch wenn der Film andere Bereiche beleuchtet, wird „Ziemlich beste Freunde“ nie zu komplex oder verliert die Geschichte der beiden Hauptfiguren aus den Augen. Im Gegenteil, je länger der Film läuft um so mehr hat man das Gefühl Driss und Philippe zu kennen und umso mehr fühlt und fiebert man mit beiden mit. Zu den tollen Bildern kommt dann noch ein toller Soundtrack. Die Musik des Film ist nie aufdringlich, unterstützt die Stimmung allerdings perfekt und die orchestralen Stücke gehören für mich zu den Filmmusiken, die ich mir bestimmt noch auf CD holen werde, da sie einfach klasse klingen und berühren. Es gibt wenige Filme, die wirklich von vorne bis hinten wundervoll inszeniert sind, „Ziemlich beste Freunde“ ist einer von Ihnen! [Sneakfilm.de]

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