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Harakiri
Harakiri

Harakiri (1962)

Japan zu Beginn des 17.

4.2
2h 13minAction / Drama / Historie1962

Details

  • DirectorMasaki Kobayashi
  • CountryJapan
  • Languageja
  • ReleaseSeptember 15, 1962

Cast

  • Tatsuya Nakadai
    Tatsuya Nakadai
    Hanshiro Tsugumo
  • 石濱朗
    石濱朗
    Motome Chijiiwa
  • Shima Iwashita
    Shima Iwashita
    Miho Tsugumo
  • Tetsurō Tamba
    Tetsurō Tamba
    Hikokuro Omodaka
  • 三島雅夫
    三島雅夫
    Tango Inaba

Storyline

Japan zu Beginn des 17. Jahrhunderts: Ein umherziehender Samurai namens Tsugumo bittet darum, im Haus eines feudalen Lords aufgrund bitterer Armut Seppuku begehen zu dürfen. Da zu jener Zeit jedoch viele herrenlose Samurai (Ronin genannt) diese vorgebliche Bitte nur an die Fürstenhäuser herantragen, um sie durch Androhung der Schmach des rituellen Selbstmordes in ihren Häusern zu erpressen, erzählt man dem Unbekannten zur Abschreckung wie es dem Ronin Chijiwa erging. An diesem hatte man einige Tage zuvor ein Exempel statuiert, indem man ihn erlaubte, oder besser gesagt nötigte, besagten rituellen Selbstmord vor versammelten Haus durchzuführen. Der Fremde lässt sich davon jedoch nicht abschrecken, sondern besteht auf seinen Wunsch. Nur eine Geschichte möchte er noch erzählen...

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Reviews

Reviews(1)

B
Berny2318 sept. 2023
5/5

Eine tragische und vor allem ungeschönte Erzählung über einen Samurai-Kämpfer im Endo-Zeitalter, der alles verloren hat. Um nicht in Elend und Armut seine letzten Tage zu verbringen, tritt er auf den Hof eines anderen Clans, um dort seinen Tod zu finden. Doch bevor er den endgültigen Schritt wagt, erzählt er den Anwesenden seine Geschichte. Dieser Film nimmt sich viel Zeit, seine Charaktere einzuführen und den Verlauf der Vergangenheit in langen Rückblenden darzustellen, was mir aber sehr gut gefallen hat. Die Szenen sind häufig im Weitwinkel aufgenommen, wodurch die Verlorenheit und Einsamkeit des Protagonisten deutlicher werden, ohne dass jemand es explizit erwähnt. Besonders gut war hier die Choreografie in den Kämpfen, denn, soweit ich das beurteilen kann, sind sie ziemlich realistisch gehalten, dabei aber stets perfekt gefilmt. Hier gibt es viel Dynamik, selbst ohne sinnloses Herumgehopse wie in einigen modernen Asia-Filmen. Jede Bewegung ist eine Reaktion auf die des Gegners oder der Gegner, so läuft es in Wirklichkeit ja auch ab. Der Twist, der nach der Erzählung des Mannes kommt, gibt dem Film noch einmal ordentlich Schwung und knüpft gleichzeitig alle Handlungsfäden auf ordentliche Weise zusammen.

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